Gänsebraten


Zutaten (4-6 Personen):

1 Gans (bratfertig ca. 4,5 kg)
1 LT Hühnerbrühe
1-2 EL Butterschmalz
5 EL Schlagobers
2 EL Mehl
3-4 Äpfel zum Garnieren
Maroni
etwas Salz, schwarzer Pfeffer, Majoran
Zubereitung:

Gans waschen, trockentupfen. Innen mit Salz und Pfeffer, außen nur mit Pfeffer einreiben. Maroni abspülen, abtropfen lassen. Äpfel schälen, entkernen und würfeln. Mit Majoran und Maronen mischen. Die Füllung in die Gans geben. Öffnung mit Spießchen zustecken. Gans in einen Bräter legen und Fingerdick Wasser angießen. Im ca. 140 °C heißen ca. 1 Stunde je Kilo Gans braten . Nach 30 Minuten Brühe nach und nach angießen (sollte sehr viel Fett ausgetreten sein, vorher etwas abschöpfen).  Die Gans in den letzten 10 Minuten mit stark gesalzenem Wasser einpinseln und bei größter Hitze knusprig braten. Warm stellen. Fond durchsieben, gut entfetten. Bratensatz mit 1/8 l Wasser lösen. Etwas Schlagobers zum Fond geben, aufkochen. Mehl mit etwas Wasser anrühren. Fond damit binden, ca. 5 Minuten köcheln, abschmecken. Die Gans wird mit Rotkraut und Semmelknödel serviert.

Damit die einzelnen Teile der Gans appetitlich auf dem Teller landen, ist das Gans tranchieren wichtig. Man benötigt dazu keine Geflügelschere. Beim Gans tranchieren zunächst die Keulen und Flügel abtrennen: Dazu das Fleisch um die Keulen und Flügel herum mit einem scharfen Messer im Bogen weit zum Rücken hin einschneiden, um möglichst viel Haut und Fleisch mitzunehmen. Das Gelenk löst sich in der Regel von ganz allein. Um die Brust abzutrennen, wird ein langer Schnitt in der Mitte des Bauches gesetzt. Am oberen Ende der Gans (dort, wo die Flügel sitzen), muss entlang des Brustbeins ein Dreieck geschnitten werden.


Rotkraut

















Zutaten (für 4 Personen):

1 Stk. Rotkraut
Saft von 2 Orangen
3 EL Öl
1-2 Zwiebel
1-2 EL Zucker
Schuss Rotwein
1-2 säuerliche Äpfel
etwas Kümmel, Lorbeerblätter, Salz, Stärkemehl, Essig, Suppe

Zubereitung:

Rotkraut ohne Außenblätter und Strunk achteln und fein schneiden. Mit einem Spritzer Essig oder Zitronensaft, Orangensaft, Kümmel, Lorbeerblätter und Salz kräftig kneten und für einige Stunden (geht zugedeckt auch über Nacht) rasten lassen.

Ungefähr 3 Esslöffel Öl erhitzen, Zwiebel (je nach Krautmenge 1 oder 2 Stk) anschwitzen lassen (nur glasig), etwa 1 EL Zucker dazugeben und kurz rösten lassen und dann mit einem Schuss Rotwein ablöschen. Rotkraut dazugeben, mit etwas Suppe aufgießen und zugedeckt dünsten lassen. (Achtung! immer wieder umrühren, damit sich nichts anlegt) Wenn das Kraut schon etwas weich ist 1 oder 2 säuerliche Äpfel raspeln und nach Geschmack Preiselbeeren (1-2 Esslöffel) dazurühren. Das Kraut soll weich sein, aber trotzdem noch etwas Biss haben. Zum Abschluss mit etwas in wenig kaltem Wasser abgeführten Stärkemehl sämig binden.

Schokokuchen

Zutaten (für 1 kleine Kastenform):

150g Kristallzucker
100g Butter
3 Eier (in Dotter und Eiweiss trennen)
1/8 Lt Milch
150g Mehl
100 Koch- od. dunkle Schokolade
1/2 Pk Backpulver

Zubereitung:

Zucker und Butter schaumig rühren. Eidotter, Milch, Backpulver und Mehl langsam einrühren. Dazu die im Wasserbad zerlassene Schokolade geben. Den geschlagenen Eischnee unter die Masse heben. 1 Std. bei ca. 170 Grad in einer Kastenform im Rohr fertigbacken.


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